Hui, da hat mich Emma Ruth Rundle ganz schön in die Irre geführt. Zuerst dieses Cover, dann der Titel des Songs.

Da muss ich glatt zugeben, dass ich so einen packenden und auch düsteren Song nicht erwartet hätte. Ein ganz tolles Stück mit wuchtigen Drums, sehnsüchtiger Gitarre und einigen Abgründen.

Und nebenbei das Titelstück des im September erscheinenden Albums.

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2 KOMMENTARE

  1. […] Seit Tagen schon grüble ich herum. Kann es sein, dass all die viele, über Jahrzehnte konsumierte Musik auf meine Erinnerung drückt? Dass mir ein Song des Jahres 2016 so bekannt vorkommt, so als wäre ich mit ihm vor langer Zeit schon auf vertrautem Fuß gestanden? Beim Song Marked For Death ist der Punkt erreicht, an dem ich dem eigenen Gedächtnis misstraue. Vielleicht fantasiere ich mir Ähnlichkeiten dermaßen zusammen, bis mir der Name des vermeintlichen Vorbilds auf der Zunge liegt. Aber natürlich nicht über die Lippen kommt. Möglicherweise wird der gescheiterte Versuch der Erinnerung aber auch nur vom Wunsch angetrieben, diesem Lied bereits früher begegnet zu sein. Der in Los Angeles ansässigen Singer-Songwriterin Emma Ruth Rundle ist mit Marked For Death eine vom Blues der Seele durchdrungene, erkenntnisschwere Nummer geglückt. Als behelfsmäßige Charakterisierung würde ich davon sprechen, dass eine introspektive, frühe Melissa Etheridge hier auf Furor und Pein einer PJ Harvey trifft. Fast zärtlich rekapitulierende Elemente in den Strophen werden im Refrain von rauer, erbarmungslos selbstzerstörerischer Emotion pulverisiert. Dieser erinnerungswürdige Abgesang auf alle Hoffnung und Liebe kündigt Rundles gleichnamiges Album an, welche Ende September ansteht. Wenn die Platte nur im Ansatz das Niveau des Titeltracks zu halten vermag, darf man ohne den geringsten Zweifel von einem Singer-Songwriter-Highlight des Musikjahres 2016 sprechen. Ich bin gespannt. Und warte noch darauf, ob mir mein Gedächtnis nicht doch noch aus der Patsche hilft! (via Nicorola) […]

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