Die CD lag irgendwann vor meinem Urlaub im Postkasten und landete direkt auf dem Stapel; das ist bei mir üblich. Je nach Lust und Laune packe ich mir dann immer eine Handvoll davon in meine Tasche und höre die dann während der Arbeit. “David Comes To Life” erschien bereits Anfang Juni, von daher fristete dieses Werk – völlig zu Unrecht – ein viel zu langes Dasein als Teil des Stapels. Irgendwann stolperte ich dann über einen Artikel bei Spreeblick, in welchem Johnny lobende Worte über das Album verlor:

Seit zwei Tagen läuft das neue Album „David Comes to Life“ der Kanadier Fucked Up, die mit ihrem Namen den schnellen Ausverkauf nicht zu befürchten haben, bei mir hoch und runter. 18 Kracher, irgendwo zwischen 70er Punkrock, 80er Hardcore, Hüsker Dü, den Pixies und Black Flag, und so überzeugend wie schon lange keine Band mehr. Allein „Queen of Hearts“ ist ein kleines Meisterwerk, bitte unbedingt komplett durchhören (und dann nochmal und dann wieder).

Das hat mich dann doch neugierig gemacht, und in den letzten Tagen lief auch bei mir immer wieder dieses druckvolle und zwingende Werk. Ich finde die knackige Beschreibung von Johnny äußerst gelungen. Das einzige (kleine) Problem, welches ich mit “David Comes To Life” habe: auf voller Länge ist das Gekeife von Frontmann Damian Abraham doch ein wenig eintönig. Wenn ihr euch das obige Foto ansseht, könnt ihr euch vielleicht vorstellen, wie der Mann klingt. Zwar wird der Gesang durch weibliche Unterstützung immer wieder angereichert (z.B. wie im Titelsong von Madeleine Follin von The Cults), aber das sind nur Farbtupfer in diesem fast achtzig Minuten währenden, in vier Akte aufgeteilten Koloss.

Fucked Up – “The Other Shoe” (MP3)

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Foto: jaredeberhardt, CC-Lizenz

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