Drüben in den USA scheinen die Downloadverkäufe in ihrem Wachstum langsam aber sicher ins Stocken zu geraten. Der wöchentliche Verkaufsschnitt lag im Mai bei 6,4 Mio. Songs, im September 6,6 Mio. Am Ende des 3. Quartals kaufte sich der durchnittliche Kunde noch 15 Tracks, dieser Wert fiel aber bis auf 12 Tracks bis zum 16. November.
Der digitale Musikmarkt ist vermutlich noch ganz am Anfang seiner Entwicklung”, meint Media-Analyst Richard Greenfield von Fulcrum. “Wenn aber eine der größten Antriebsfedern bereits so früh fast zum Stillstand kommt, dann muss sich die gesamte Branche Gedanken über ihr Geschäftsmodell machen.”Die Musikbranche hingegen sieht sich in ihren Erwartungen bestätigt und sieht noch keinen Grund zur Panik. Es bleibt auf jeden Fall spannend zu beobachten, ob die Verkaufzahlen irgendwann tatsächlich stagnieren oder sich sogar rückläufig zeigen. Und wie die Reaktionen bei den Plattenfirmen dann ausfallen.

via: musikwoche

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