Heute morgen muss ich folgendes lesen: Meier-Beer gibt Verantwortung für Grand Prix ab. Er verabschiedet sich von der Organisation der deutschen Beteiligung am Eurovision Song Contest. In Zukunft möchte er auf eigenen Wunsch die Abteilung Internationale Projekte und Musik im Programmbereich Kultur / Fernsehen leiten.
Und gerade sehe bzw. höre ich in der Kulturzeit, das der NDR über eine Abschaffung des Grand Prix Vorentscheids nachdenkt. Das wäre allerdings ein harter Schritt, und damit würde der European Song Contest in Deutschland sicherlich eine Menge an Popularität einbüßen.

Wenn ein erfolgreicher Künstler einen guten Titel präsentiert und sagt, ich nehme teil, aber ohne den Vorentscheid, dann könnten wir das machen.[…] Aber auch die anderen Titel des deutschen Vorentscheids hätten im internationalen Finale kaum Chancen gehabt. Die deutschen Fernsehzuschauer hatte einfach keine bessere Wahl So Jürgen Meier-Beer hierzu. (yahoo)

1 KOMMENTAR

  1. Es besteht schon die Aussicht, zu gewinnen. Die vielzitierte “Ostblock-Mafia” hat nämlich kaum Einfluss auf das Ergebnis gehabt. Auch ohne osteuropäische Stimmen wären Serbien und die Ukraine die ersten beiden geworden, Deutschland wäre auch nur um wenige Plätze nach vorn gerutscht.

    Es ist vielmehr der Musikgeschmack des Publikums entscheidend – und der entspricht halt nicht mehr dem, was die eizelnen Länder da hinschicken. Musik aus dem Osten kommt auch bei uns immer mehr in Mode – ob wir wollen, oder nicht. Außerdem denke ich, dass sich das Publikum in den vergangenen Jahren sowieso gewandelt hat. Die alte Generation wurde abgelöst von einer neuen, die aber auch nicht wirklich den allgemeingültigen Geschmack Europas widerspiegelt. Darum sag ich mir, was soll’s? Es gibt so viele andere nette Musikthemen, warum muss man sich unbedingt ewig mit dem ESC auseinandersetzen? Zum einmaligen Wundern und Lästern pro Jahr ist er gut, für mehr aber auch nicht…

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