Vorletzte Woche war ich in Amsterdam im so genannten Rock-Tempel “Paradiso” bei einem ausverkauften Konzert von “The Flaming Lips”. Beim Reingehen traf ich bereits die ersten BN’er (Slang für “Bekannte Niederländer”), also war dieses Konzert “wichtig”. Sehen und vor allem gesehen werden.

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Und gleich von Anfang an die volle Show-Breitseite: vom Balkon schweben große gelbe Ballons und Sänger Wayne Coyne schießt freilich mit seiner Konfetti-Gun. Abgesehen von der üblichen Lichtshow fallen die für die Flaming Lips üblichen Tänzer auf. Fans, welche kurz vor dem Konzert gefragt wurden, sind verkleidet als Weihnachtsmänner und Aliens von Scientology (laut Coyne). Herr Coyne redet viel, manchmal lustig, manchmal zwecklos. Er spielt viel mit seinen XL Taschenlampen und er schießt noch 23 Mal mit seiner Konfetti-Gun. Die Musik begeistert abgesehen von “The Yeah Yeah Yeah Song” und “Do You Realize” nicht so wirklich, nur während dieser Songs reagiert das Publikum auf die Musik und tanzt. Am meisten begeistern doch immer wieder die Ballonen, die Beleuchtung, das Konfetti und die Witze von Mister Wayne. Also schöne Show, aber ist das nicht ein eher ein Thema für “Deutschland sucht den Superstar”?

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1 Kommentar

  1. […] The Flaming Lips machen bereits seit zwanzig Jahren Musik die zwischen Pop und abgefahrenem Indie-Geschrabbel balanciert. Als Spätberufener bin ich erst mit dem vorletzten Album Yoshimi Battles The Pink Robot auf sie aufmerksam geworden. Die Live-Auftritte der Band sind legendär und auch dieses mal kann man wieder mit einem Kindergeburtstag allererster Kajüte rechnen. Das abgedreht Video zum Yeah Yeah Yeah Song bitte anschauen: […]

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