Es gibt keine höhere Kunst, als mit einfachen Worten Gefühle zu transportieren. Dabei nicht in den Schmalztopf zu greifen, die Klischees auszulassen. So ein Künstler ist Philipp Poisel, der in genau zwei Wochen sein zweites Album veröffentlicht. Wenn ich das Titelstück “Bis nach Toulouse” höre, dann bekommen ich Fernweh, dann lächle ich über jede Kleinigkeit am Wegesrand, blinzel in die Sonne, seufze tief.

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SomeVapourTrails hat das neue Werk drüben bei Lie In The Sound schon rezensiert, und ich bin mir nach der Lektüre absolut nicht sicher, was ich noch großartig über diese Platte schreiben soll. Außer vielleicht: ich bin absolut derselben Meinung!

Grönemeyerst du noch oder poiselst du schon, bin ich nach dem Ende der Platte zu fragen versucht. Bis nach Toulouse unterstreicht die Qualität der Bewegtheit, die Philipp Poisel zu rühren im Stande ist. Solch einen Troubadour mögen verkopfte Rezensenten mit Wonne durch das Feuilleton jagen, Gefühlsmenschen wird er viel, sehr viel Freude bescheren. Was für ein gelungenes Werk!

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