Simon Sys No! kommen aus Norwegen. Genauer gesagt von der Westküste, aus der Stadt Bergen. In der zweitgrößten Stadt des Landes wohnen immerhin eine Viertelmillion Menschen. Eine Handvoll davon machen Musik und sind auch über die Landesgrenzen hinweg bekannt. Datarock, Kings of Convience oder die Casiokids wären ein paar bekannte Namen. Nun also Simon Says No! Im Pressetext zum selbstbetitelten Debüt heißt es: Mit ihrem Punk / Hardcore Background sowie Shoegaze und Indie-Einflüssen hat die Band einen Sound geschaffen, der an Größen wie RIDE oder FOO FIGHTERS erinnern lässt und in norwegischen Bloggerkreisen auch schon als “Foo-Gaze” betitelt wurde.

Nun ja. Mit den Foo Fighters hat diese Band (zum Glück) nicht viel gemein. Nicht, das ich die Foo Fighters schlecht finden würde; die machen solide amerikanische Rockmusik ohne Schnörkel. Aber den spielen Simon Says No! eben nicht. Shoegaze, Alternative und Punk lasse ich gerne stehen, wenn es denn Schubladen sein müssen. Oder um es mit den Worten von Peter zu sagen: Simon Says No! schaffen es auf ihrem Album aber immer wieder die Kurve zu kriegen. Im Ansatz zwar eine stampfende Mischung aus Alternative und eben Rock, aber sie treten immer wieder einen schönen und melodischen Brand mit hallenden und singenden Gitarren los, der Gesang ist entsprechend eingenebelt und losgelöst, und der melodischer Pop blitzt immer wieder durch. Und das gefällt.

Das wirklich tolle Debüt steht ab heute in den Plattenläden. Die EP “Ahoi De Angst” gibt es kostenlos.

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“Simon Says No!” bei Amazon

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