Manchmal ist es so, zumindest bei mir: da steht ein (hoffentlich) tolles Album auf meiner Agenda, dann rückt der Veröffentlichungstermin näher, verstreicht und liegt ganz plötzlich lange zurück. Denn in der Zwischenzeit kann es unter anderem vorkommen, das sowohl der digitale als auch der analoge Postkasten mit Promos überquillt, die alle um Aufmerksamkeit buhlen. Oder es kommen ganz einfach andere heiß ersehnte Platten dazwischen. Im vorliegenden Fall lag der offizielle MP3-Erscheinungstermin im März, und die Platte und die CD sind auch weiterhin nur via Import erhältlich; also kann ich in dieser Hinsicht locker bleiben.

Um wen es hier geht? Um die Kanadier The Meligrove Band. Vor knapp vier Jahren stieß ich über die Popnutten auf die Band, die zu dieser Zeit gerade ihr Album “Planets Conspire” veröffentlicht hatten. Ich habe es mir damals nach kurzem Probehören gekauft und war absolut begeistert. Äußerst vielseitig instrumentierte Stücke, die vor schönen Melodien, coolen Grooves, überraschenden Wendungen und vielen genialen Einfällen nur so strotzen. Das hat sich auf dem neuen Album nicht grundlegend geändert. Es gibt zwar ein paar kleinere elektronischere Spielereien, aber eben auch dieses typische, von Piano-Akkorden getriebene Stampfen (Fans der Band werden wissen, was ich meine). Nach den ersten Hördurchgängen war ich durchaus etwas ernüchtert, da ich vielleicht ein wenig zuviel Weiterentwiclung erwartet hatte, aber da ich “Planets Conspire” geliebt habe und immer noch großartig finde, ist diese Erwartungshaltung eigentlich totaler Schwachsinn.

Tolle, bisweilen wirklich großartige Platte.

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