12. Mai 2006
Xl/Beggars (Indigo)

broken boy soldiersThe Raconteurs. Richtig, Jack White und Brendan Benson mit 2 weiteren Kollegen als Band. Nach der ersten Euphorie über “Steady As She Goes” habe ich mir das Album “Broken Boy Soldier” der Raconteurs übers Wochenende mal in Ruhe angehört. Um es vorwegzunehmen: der Gesamteindruck bleibt durchwachsen. Sicher, der bereits angesprochene Opener ist klasse, und auch “Level” oder “Hands” finde ich sehr gelungen, aber der Rest befindet sich für mich doch leider eher im (immerhin oberen) Mittelmaß. Irgendwie zwischen den Beatles und vielleicht Led Zeppelin, ohne aus diesen beiden Eckpfeilern etwas wirklich aufregend Neues zu kreieren. Zum Ende wird dieses Album auch immer beliebiger, einen Song wie “Yellow Sun” kriegen Belle & Sebastian sicher besser hin, “Call It A Day” ist nett, aber mehr auch nicht. Zum Schluß holen sie dann mit “Blue Veins” nochmal den Blues raus.
Was für mich bleibt ist ein solides Album mit einem Hit, 2-3 weiteren guten Songs und viel Füllmaterial. Aber bildet euch vielleicht selber ein Urteil, denn noch kann man das Album in voller Länge anhören, und zwar hier:

The Raconteurs – “Broken Boy Soldier” (Flash)

Wertung: 6 von 10
6 punkte

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