Stöbert man ein wenig nach Zoey Van Goey landet man irgendwann fast zwangsläufig bei einem Belle & Sebastian-Vergleich. Welchen ich überhaupt nicht nachvollziehen kann. Klar, sie waren Headliner eines von Belle & Sebastian veranstalteten Festivals, und hier und da schimnmern in den Indiepop-Song Momente auf, die auch von den Schotten um Stuart Murdoch stammen könnten; aber das tun sie auch nur, wenn man sich den Vergleich im Hinterkopf ablegt. Zoey Van Goey liefern auf ihrem zweiten Album luftigen, verspielten und immer auch zwinkernden Indiepop mit Folkanleihen. Wichtig hierbei: zwinkernd ja, zwingend nein.

Sicher, Kim Moore hat eine tolle Stimme, einige Songs wie das großartige “Sackville Sun” (“I listened to your record and it made me want to jump out oft the window – but in a good way” :-)) oder auch “You Told The Drunks I Know Karate” sind durchaus überzeugend und hier und da kann auch mein Fuß nicht still halten, aber nach jetzt zwei Durchläufen habe ich nicht das Verlangen, mir “Propeller Versus Wings” noch öfter anzuhören.

Aber wenn ich das richtig sehe, denken viele Rezensenten anders darüber. Deswegen mein Tipp: hört euch “Propeller Versus Wings” einfach in Ruhe an. Zum Beispiel bei Simfy: Zoey Van Goey – “Propeller Versus Wings”

“Sackville Sun”
[youtube http://www.youtube.com/watch?v=1b38EkCQrSo&w=420&h=24]

Danke an Sim für diesen Tipp!

Tipp-Kritik? Ich frage euch: habt ihr Tipps für mich? Gitarrenmusik, Dubstep für Einsteiger, origineller Death oder Black Metal oder Clicks’n’Cuts? Das Format ist dabei völlig egal. Single, EP oder Album? Kein Problem! Das hier ist eine sofortige Kurzkritik zu einem eurer Tipps, direkt nach dem ersten Durchlauf.

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