tunetribeÜber das Downloadportal “TuneTribe” habe ich ja schon berichtet. Momentan offiziell im Betastadium. Aber das Gute gleich vorweg: der Shop ist voll funktionsfähig und auch von Deutschland aus zu benutzen. Auf der sehr schlichten aber schönen Startseite gibt es auf den ersten Blick die Top-Downloads, die Neuerscheinungen und die exklusiven Tracks. Zu den bekanntesten Interpreten dürften Björk, Underworld, Stereophonics, Zoot Woman und Royksopp gehören (nach dem ersten Stöbern). Viele Songs sind mit einer Vorhörfunktion ausgestattet, wenn auch leider nicht alle. Auf dem Mac funktioniert das Vorhören direkt im Browser über Quicktime.
Es gibt verschieden Wege, Musik zu finden: man kann nach Label oder Genre stöbern oder die Suche benutzen. Die Preise für einzelne Tracks bewegen sich zwischen £0.79 und £1.00 (ca. €1,00 – €1,50), für E.P.s oder ganze Alben sind die Preise sehr unterschiedlich. Diese unterschiedlichen Preise setzen die Künstler selbst fest. Und erhalten dann von TuneTribe 80% der Einnahmen. Sehr vorbildlich.

tunetribe

Ich habe mich testweise für “Official Chemical” von den Dub Pistols entschieden. Ab in den Bestellvorgang, erstmal registrieren. Das übliche Procedere. Aber die Landesauswahl ist sehr interessant, denn TuneTribe scheint in die ganze Welt zu verkaufen. Die Bezahlung funktioniert momentan nur über Kreditkarte, wobei die Abwicklung über die HSBC-Bank läuft. Sieht aber alles sehr vertrauenserweckend aus. Man sollte allerdings darauf achten, das man mehr als £3.00 im Warenkorb sammelt, denn sonst bezahlt man leider noch eine Gebühr.
Nach der Kaufabwicklung landet man wieder bei TuneTribe und kann sich seinen Einkauf als ZIP-Datei runterladen. Die entpackten Dateien sind erfreulicherweise MP3-Datein in einer 192kbps-Qualität. Alles in allem macht TuneTribe einen guten Eindruck auf mich, und ich hoffe, das sich noch mehr Künstler entschließen, dieses Portal zu unterstützen.

TuneTribe

3 KOMMENTARE

  1. Was sie jetzt noch ändern sollten, ist die tatsache, dass aus “steuerrechtlichen” gründen nur Künstler mit Sitz in den vereinigten Königreichen zugelassen sind. Ich wünsche ihnen zumindest viel Glück;)

  2. Ja, stimmt schon. Aber da es ein Betatest ist, und man trotzdem schon ausserhalb Englands bestellen kann, halte ich es für vertretbar. Ich hoffe das sich das Modell etablieren kann und dann auch auf andere Länder ausweitet.

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