Warner Music will mehr Geld. Und zwar von den Spielherstellern, die nach Meinung von Edgar Bronfman nicht genug Tantiemen für Spiele wie Guitar Hero oder Rockstar an die Musikfirma bezahlen würden.

“Die Zahlungen an die Musikindustrie sind viel zu niedrig – obwohl ihre Spiele vollständig von den Rechten abhängig sind, die wir besitzen und kontrollieren.”

Neue Vertriebswege, millionenfach von den Songs begeisterte Spieler, zusätzliche CD-Verkäufe und Downloads im Rausch der Begeisterung…..reicht nicht. Der viertgrößte Major sollte sich in Acht nehmen, denn mit dieser Einstellung ist es gut möglich, das die Spieler in Zukunft zur Musik der Konkurrenz abrocken und ihr Geld lieber in Produkte anderer Plattenfirmen investieren.
Es ist schon lustig zu beobachten: die Musikindustrie geht immer wieder davon aus, das sobald jemand ihre Inhalte benutzt, diese Inhalte das Wichtigste wären. Das war schon beim iPod so oder auch bei YouTube. Die Musik ist sicher ein wichtiger Teil des Spielerlebnisses. Aber eben nur ein Teil, der erst durch das Spiel an Wert gewinnt.

Ars Technica

Golem

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