Ui, die neue Single der Editors ist ungewöhnlich. Hallelujah (So Low) ist nahe an Coldplay, zwischendurch allerdings so wuchtig, wie die Band um Chris Martin es nie war.

Die erste Single Magazine war ja ziemlich gradlinig und auf die Zwölf, und in Kombination mit diesem Stück bin ich vor allem eines: ratlos. Was habe ich am 9. März vom neuen Album Violence zu erwarten? Aber Angst habe ich keine, ganz im Gegenteil. Ich bin erfreut.

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5 KOMMENTARE

  1. Als Sympathisant der Band, der auch mehrfach schon auf Konzerten zugegen war, muss ich sagen, dass das doch ziemlich enttäuschend ist, was die Herren da abliefern. Schade, aber ok, warten wir mal aufs neue Album…

  2. Nur noch peinlich wenn man bedenkt, dass die Band früher mal mit ihren genialen Alben “The Back Room” (2005) und “An End Has A Start” (2007) als die Erneuerer des Post-Punk gefeiert wurden und dann jetzt diesen ölig kitschigen Schnulzen-Pop präsentiert bekommt.

  3. Nach erstem Durchhören kann ich da, wie ein bisschen befürchtet und erwartet, keine große Offenbarung entdecken. Immerhin sind mit “Cold” und “Violence” ganz akzeptable Tracks drauf, die (mir) noch nicht bekannt waren. “Belong” klingt dagegen wie ne Billig-ESC-Nummer aus der Ukraine und “Darkness at the Door” taugt nur zum Fremdschämen. zenobit muss ich leider Recht geben – ist schon traurig, was aus der Band geworden ist. Irgendwie beschleicht mich auch das Gefühl, dass die sich künstlerisch ein wenig im Kreis bewegen und wie ein überspielter Bundesliga-Kicker mal eine Auszeit vertragen könnten (obwohl, hatten sie ja gerade). Bei Arcade Fire wurde die Hinwendung zum Pop ja auch kontrovers diskutiert, aber da war es wenigstens stimmig, gut gemacht sowieso und es passte ins Konzept.

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