5. Januar 2007
Cooperativ (Rough Trade)

olliGestern war der Song “Shipwreck” von Hot Club De Paris noch Video der Woche, heute ist das Album bereits auf dem Prüfstand. Auf dem Papier klingt das alles sehr vielversprechend: ein Trio aus Liverpool, obligatorische New Wave-Einflüße, Gitarren und Drums voller Energie, gute Produktion, ein schönes Cover und ein paar abgedrehte Songtitel.
Auf den Ohren allerdings klingt das schon ganz anders. Macht “Shipwreck” als gelungener Opener noch Spaß auf mehr, ist jegliche Vorfreude nach 3 bis 4 weiteren Tracks verflogen. Denn spätestens bei “Names And Names And Names” bin ich tierisch genervt. Hier und da blitzt zwar eine tolle Idee auf, die aber nicht in gutes Songwriting mündet. Für mich klingen die meisten Songs unfertig und uninspiriert. Und das finde ich wirklich sehr schade. Meiner Meinung nach wären sie mit einer EP und 4 bis 5 guten Songs vielleicht besser beraten gewesen. So bleibt ein fader Nachgeschmack und die Gewissheit, das ich das Album in Zukunft kaum noch hören werde.

Wertung: 5 von 10
5 punkte

Auf der MySpace-Seite könnt Ihr in 2 Songs des Albums reinhören.

Das Album “Drop It Til It Pops” bei Amazon oder bei eMusic.

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