Wir freuen uns über Ihr Interesse an Musik – aber warum ignorieren Sie die Rechte jener Urheber, Künstler und Labels, die diese Musik geschaffen haben? Sie sind als Tauschbörsen-User nicht anonym: Ihr Computer ist identifizierbar, und damit können auf gerichtlichen Antrag auch Ihr Name und Ihre Adresse ermittelt werden.Mit diesen Worten meldet sich die IFPI Schweiz per Instant Messaging bei Nutzern von illegalen Tauschbörsen. Das scheinen die letzten Warnungen zu sein, bevor Mitte November eine Klagewelle beginnt. Den ganzen Text der Message lesen?

Sie bieten geschützte Musikfiles ohne Zustimmung der Rechteinhaber über eine Internet-Tauschbörse an. Wir freuen uns über Ihr Interesse an Musik – aber warum ignorieren Sie die Rechte jener Urheber, Künstler und Labels, die diese Musik geschaffen haben?
Mehr als 30’000 in der Schweizer Musikwirtschaft Beschäftigte – Künstler, Autoren, Komponisten und Mitarbeiter von Verlagen, Agenturen, Tonstudios, Labels, Presswerken, Veranstaltern und Händlern – leben von der Kreation, der Produktion und dem Verkauf von Musik. Illegale Angebote in Tauschbörsen gefährden die wirtschaftliche und künstlerische Existenz aller am Musikschaffen Beteiligten.
Wenn Sie Musikfiles ohne Zustimmung der Rechteinhaber im Internet anbieten, verstossen Sie gegen das schweizerische Urheberrechtsgesetz. Urheberrechtsverletzungen können Schadenersatzforderungen (Art. 62 URG) und strafrechtliche Sanktionen (Art. 67 und 69 URG) zur Folge haben.
Sie sind als Tauschbörsen-User nicht anonym: Ihr Computer ist identifizierbar, und damit können auf gerichtlichen Antrag auch Ihr Name und Ihre Adresse ermittelt werden. Wir fordern Sie namens der Berechtigten nachdrücklich auf, den rechtswidrigen Eingriff in die Urheber- und/oder Leistungsschutzrechte unserer Verbandsmitglieder ab sofort zu unterlassen.
Quelle: IFPI Schweiz

Mehr:
Heise
musikwoche

1 KOMMENTAR

  1. Ich find das schon in Ordnung, das Recht wurde ja sehr sehr lange mit Füßen getreten. Dass sich die Musiker einmal wehren ist ganz logisch, hier wird es in der nächsten Zeit noch große Überraschungen geben.

  2. Die Musikschaffenden werden durch die Up- und Downloader um das ihnen zustehende Einkommen gebracht. Da ist es nur richtig, dass die Interessensgemeinschaft der Musikindustrie sich nach Kräften um eine Lösung bemüht.

DEINE MEINUNG?

Please enter your comment!
Please enter your name here