Auf iTunes sind jüngsten Schätzungen zufolge in etwa 85% der angebotenen Titel mit einem Kopierschutzsystem versehen oder – wie man will – verseucht.Hmmm, ich dachte eigentlich, das iTunes alle angebotenen Songs mit DRM versieht? Oder bin ich da auf dem Holzweg?

TONSPION: DRM: Lösung oder Seuche?

1 KOMMENTAR

  1. Kenn mich da zwar nicht ganz so gut aus, aber auf iTunes gibt es auch eine Menge, naja ich sag mal ‘Remixe’ von anderen Songs. Zwar gibts die dann meistens auch auf käuflichen Maxi-CD’s, aber bin mir nicht sicher ob die wirklich drm haben.

    Ausserdem basiert ja auch DRM auf ein Patent. Einige Indie-Label können sich diese wohl nicht leisten. iTunes ist ja nach wie vor nur ein Zwischenhändler, ähnlich wie Media Markt – nur eben digital.

  2. @alex: meinst du, die Labels müssen die Kodierung selbst vornehmen? Denn dafür bräuchten sie wahrscheinlich wirklich eine Lizenz. Das glaube ich aber eher nicht.

  3. so viel ich weiß laden die Labels oder Vertriebe die Songs mittels einer von Apple zur Verfügung gestellten Software in die Datenbank hoch. Das ganze geschieht ohne DRM und im AAC Format.

    Wenn du dann im Shop einen Song kaufst, fügt iTunes, das sich auf deinem lokalen Rechner befindet, Fairplay hinzu. Das DRM wird also erst lokal bei dir hinzugefügt.Das war ja eben die Lücke, die “DVD Jon” ausgenutzt hat um Fairplay zu knacken. Er programierte einen eigenen Client mit dem man im iTMS kaufen (!) konnte und dann aber Fairplay frei war.

    Das mit den 85% ist Falsch. Allen gekauften Titeln fügt iTunes Fairplay hinzu. Apple kann auch gar kein Interesse daran haben Fairplay freie Dateien zu verkaufen. Die Möglichkeit hätten Sie längst, weil sie auch Labels vertreiben, die in anderen Shops MP3s lizenzieren.

  4. Ja nicht, dass die Podcasts oder so mitzählen?!
    Mir ist jedenfalls noch nix DRM freies im iTMS untergekommen. Im Gegenteil: Vereinzelt DRM Krams, der auf dem iPod nicht lief und ihn zum abstürzen brachte.

  5. Puh, du hast recht, an Podcasts hatte ich ja gar nicht gedacht. Die sind meiner Meinung nach größtenteils im MP3-Format. Ist natürlich die Frage, ob diese mitgezählt wurden.

  6. Das wäre eine Erklärung warum die jungs von Tonspion, die normalerweise journalistisch sehr gut arbeiten auf die 85% kommen. So darf man das aber meines erachtens nicht kommmunizieren.

    Ist für mich sowieso ein Unding, dass Podcasts als Musik oder Musiksendung dargestellt werden. Das ist ungefähr so wie häufig AAC mit Fairplay verwechselt wird. Wie aktuell bei Musikwoche (!!) bezüglich des Sony Wechsels von ATRAC auf AAC – und von Musikwoche könnte man wirklich mehr Kompetenz erwarten. Die News ist auf jeden fall missverständlich und somit ungenau geschrieben. Zum Thema Verwechslung empfehle ich auch die News auf gulli von Heute zu lesen.

    @nicorola: weiß nicht mehr wie das Tool hieß. Das ging dann auch nicht mehr weil Apple iTunes schnell upgedatet hat. Darauf hat er wieder reagiert, diesmal aber nur mit einer Linux Version.

  7. @nicorola: merke gerade, dass ich deine Frage falsch verstanden habe. Weiß aber auch nicht wie die Upload Software heißt. Aber iTunes Producer kann schon sein. Das kommt mir irgendwie bekannt vor.

  8. ja mei – ich schon wieder, sorry.

    Mir fällt gerade noch etwas ein. Da der Kopierschutz erst lokal durch iTunes hinzugefügt wird, könnte Apple auch von heute auf morgen DRMS-frei verkaufen. Es wäre nur ein iTunes Update nötig. Interessanter Gedanke wie ich finde…

  9. Könnten sie. Werden sie freiwillig aber niemals machen.

    Denn dann könnte man auch jeden anderen MP3 Player mit iTunes + iTMS benutzen und das ist wohl das letzte, was die Jungs sich so vorstellen.

DEINE MEINUNG?

Please enter your comment!
Please enter your name here