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Kritik: Nicolas Sturm – “Doppelleben”

26. April 2010
Omaha Records

[xrr rating=7/10 imageset=tiny_star label=”Wertung:”]

Wie positive Überraschungen einem doch den Tagesablauf vermiesen können. Da nehme ich mir heute vor, die neue Hold Steady zu hören, vielleicht sogar noch einmal in die We Have Band reinzuhören, und dann kommt dieser Sturm dazwischen. Die CD lag hier ganz unschuldig herum, und da dachte ich mir: vor der endgültigen Versenkung kann ich ja nochmal reinhören. HA!, und dann bleibe ich hängen. Denn “Doppelleben” ist vollgepackt mit wundervollen kleinen LoFi-Popsongs und ausgestattet mit viel Charme, dem ich mich nur schwer entziehen kann.

Sparsame Instrumentierung gepaart mit tollen Alltagsbeobachtungen prägen diese Platte, die mit ihren 10 Titeln und knapp 36 Minuten eher Album als EP sein will. Dazu noch eine gelungene Interpretation von Stereo Totals “Schön von hinten”. Auch hier schafft es Sturm, dem Song seinen eigenen, melancholischen Humor aufzudrücken.

“Doppelleben” ist keine zwingende Platte, aber ein tolles Hörerlebnis, das gute Laune macht. Oder um es mit den Worten Sturms zu sagen: “Gefährlich vielleicht, aber nicht tödlich”

Highlights: “Baustelle”, “Asphalt”, “Neujahr”

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Nicolas Sturm – “Neujahr”

Ab dem 26. April im Omaha Hausladen

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