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Kritik: The Heavy – “Great Vengeance & Furious Fire”

2. November 2007
Ninja Tune (Rough Trade)

the heavyDas The Heavy aus Bath im Südwesten Englands kommen, das habe ich bereits in meinem Interview geschrieben. Das sie eine wilde Mischung aus Soul, Hip Hop und Big Beat auffahren, hatte ich ebenfalls bereits bemerkt. Und das “Great Vengeance & Furious Fire” ein amtliches Monster von Album geworden ist, das will ich hier gerne noch einmal bestätigen. Wenn ihr kein Problem mit dem souligen Falsett von Sänger Swaby habt, dann erwartet euch eine knappe halbe Stunde voll wunderbarster Musik. Wenn ihr mit dem Opener “That Kind Of Man” auf den Ohren durch die Straßen eurer Stadt lauft, dann werdet ihr euch nicht im Geringesten wundern, wenn ein Ford Mustang über die Kreuzung schlittert und dabei dicht von einem amerikanischen Streifenwagen verfolgt wird. Keineswegs. Ihr werdet eher erwarten, das der Mustang von einem anderen Zivilwagen gestoppt wird, aus dem ein extrem lässig aussehender Shaft aussteigt. So klingt diese Platte. Großartig.

Allerdings ziehe ich einen Punkt für das eher unmotivierte “Dignity” ab und einen für die doch leider arg kurze Spielzeit. Bleiben unterm Strich 8 Punkte. Aber fette Punkte. Für eine brutal gute Scheibe.

Wertung: 8 von 10
8 punkte

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