Ein neues legales System der israelisch-amerikanischen Firma Nareos verfolgt ein etwas anderes Konzept als andere legale Tauschbörsen: die Firma schleust die Dateien der Rechteinhaber in alle gängigen P2P-Systeme ein. Eine eigens entwickelte Technologie sorgt dann dafür, das diese Titel zu den Top-Treffern gehören. Möchte man diese Songs laden, taucht ein Pop-Up mit einer Zahlungsaufforderung auf – 99 US-Cent pro Track. Der Song darf vorher komplett gehört werden. Dank eines DRM-Systems kann der so erworbene Song auch von einer Tauschbörse in die nächste wandern, wo er dann wiederum gegen Bezahlung zu erwerben ist. Na, ob sich das System durchsetzen wird?

via: musikwoche

1 KOMMENTAR

  1. So ein blödsinniges System. In Zeiten von iTunes & Co. völlig überflüssig. Sowas hätte man vor 4 oder 5 Jahren rausbringen können…

    Da hat Nareos einfach nur Arbeitszeit vergeudet, wenn man mich fragt.

  2. Ich schätze die Erfolgschancen auch recht gering ein. Dauert bestimmt nicht lange, bis die Technologie bei den verschiedenen P2P-Clients ausgefiltert oder gesperrt wird.

  3. Also diese eigens erwähnte Technologie möchte ich gerne mal sehen. Entweder die machen es wie die ganzen Pornoanbieter und haben kilometerlange Dateinamen oder sie klinken sich mit besonders vielen PCs ins Netzwerk ein. Das müssen dann bei einigen Alben aber schon tausende sein, um zu den Top-Treffern zu gehören.
    Und das ganze ist sowieso sehr sinnlos – darauf fällt man vielleicht einmal rein und dann hat man die Masche durchschaut.

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