Kennt ihr diese Situation? Ihr schmeißt eine neue CD in den Player oder startet ein euch unbekanntes Album in eurem Medienplayer und lasst es einfach laufen. Das Gehörte haut euch nicht von den Socken, packt euch nicht sofort, aber die Musik läuft und läuft. Und immer wieder kommt euch ein Seufzer über die Lippen, dessen Ursprung ihr gar nicht genau ausmachen könnt. So etwas ist mir nach langer Zeit gerade eben wieder passiert. Die Musik kommt dabei von Marie Fisker. Langsam, sehnsuchtsvoll, schleichend, tiefgründig, melancholisch und immer sinnlich.

Der Hintergrund der Musikerin ist schnell erzählt bzw. zitiert: Marie Fisker wurde 1976 in Kopenhagen geboren. Anfang 2000 richtete sie ein Studio im Hinterhof eines alten Hauses im Zentrum von Kopenhagen ein. Dort komponierte sie Lieder, nahm Demos auf und lud Musiker ein, sie im Studio zu begleiten. Der so entwickelte eigene musikalische Klang prägt auch ihr Debütalbum, das sie zusammen mit dem Schlagzeuger Jakob Høyer (ex-The Raveonettes) produziert hat. Am beeindruckendsten war sicherlich ihre Zusammenarbeit mit Anders Trentemøller, die schließlich in einer Einladung zum Roskilde Festival 2009 gipfelte, wo Marie Fisker vor 50.000 Zuschauern auftrat.

Ihr Debütalbum erschien bereits 2009, hat aber erst Ende August diesen Jahres einen offiziellen Erscheinungstermin in Deutschland.

[soundcloud width=”100%” height=”225″ params=”secret_url=false” url=”http://soundcloud.com/marie-fisker/sets/4-songs-from-the-debut-album”] 4 Songs by Marie Fisker

Hier gibt es die restlichen Songs des Albums.

Marie Fisker bei MySpace.

1 KOMMENTAR

  1. Das Album ist prima, keine Frage. Aber letztlich hat es den faden Beigeschmack, sich doch sehr, sehr kräftig an Mazzy Star orientiert zu haben. Man kann sich freilich kaum ein besseres Vorbild wählen.

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