Das ich in meiner Jugend dem harten Metal zugetan war, habe ich hier ja bereits öfter thematisiert. Meine bevorzugten Spielarten waren Death- und Thrash Metal, Hauptsache aggressiv und am besten mit heruntergestimmten Gitarren.

Auch heute unternehme ich hin und wieder immer Ausflüge in diese düstere Welt, auch wenn ich sie heute natürlich anders wahrnehme. Mit einer Spielrichtung konnte ich allerdings nie so recht etwas anfangen: Black Metal.

Doch dann kamen Deafheaven mit ihrem Album Sunbather. Die Band spielt keinen lupenreinen Black Metal, sondern kreuzt diesen auf geniale Weise mit Post Rock- und Shoegaze-Elementen. Und sie schafft es, trotz aller Härte gefühlvoll zu klingen, so albern das auch klingen mag.

Das Nachfolgealbum New Bermuda war mir dann allerdings etwas zu gradlinig und nicht mehr vielseitig genug. Ich war ein wenig ernüchtert. Bis gestern, denn da hörte ich zum ersten Mal die neue Single Honeycomb. Ein elfminütiges Epos, mit Knüppelpassagen, Gitarrensoli und heiserem Gekrächze, aber eben auch mit großen Melodiebögen und Post-Rock-Elementen.

Das neue Album heißt Ordinary Corrupt Human Love und erscheint im Juli.

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