Songschreiber und Musiker sollen weniger vom Kuchen abbekommen

Man verständigte sich darauf, so der Reporter, in Zukunft an die Komponisten der Songs weniger Tantiemen auszuschütten. Derzeit beträgt deren Anteil am Grosshandelspreis neun Prozent. Geht es nach den Musikbossen, soll dieser auf acht Prozent sinken. […] Jetzt muss das US Copyright Royalty Board noch zustimmen. Auch in Deutschland bemüht sich der nationale Arm der IFPI regelmässig, den Anteil der eigentlichen Urheber an den GEMA-Tantiemen zugunsten der Verlage zu senken. OK. Wir können Songschreiber und Musiker ins Prekariat abdrängen. Nur: wer stellt dann die Musik her, und wer möchte die paar verbleibenden Billigproduktionen zu marktfernen Preisen kaufen? (The Inquirer)

Mehr dazu:

Listening Post: Want Better Music? Don’t Stiff the Songwriters
The Hollywood Reporter: Sides chosen in royalty tussle


Kommentare

2 Antworten zu „Songschreiber und Musiker sollen weniger vom Kuchen abbekommen“

  1. Derzeit steht bei Inquirer “beträgt deren Anteil am Grosshandelspreis 13 Prozent”. Die haben das wohl zu erst mit “9 cents per song” (THR) verwechselt.

  2. Schön diese Diskussion vor dem Hintergrund der ganzen Raubkopierer-Debatte, die ja immer die Rechte der Urheber schützen will.

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