…nimmt kein Ende. Es kommt immer schlimmer und scheint sich langsam aber sicher zu einer mittelschweren Katastrophe auszuweiten:
Wenn ein Nutzer eines mit dem Kopierschutz ausgestatteten Systems versucht, MP3s einer Audio-CD zu erstellen, dann fügt die Software nach dem Zufallsprinzip Lärm in die Aufnahmen ein. Laut CA passiert dies auch bei CDs, die gar nicht mit dem XCP-Kopierschutz ausgestattet sind.[…] Eine solche Deinstallations-Software hat auch Sony betroffenen Musikliebhabern versprochen. Doch wer sich diese herunterladen will, muss sich dazu erst bei Sony mit Name und E-Mail-Adresse anmelden, seinen Computer autorisieren und ein Active X-Element installieren.via: netzwelt

Update: Wie die Amerikaner halt so sind, folgt nun natürlich die obligatorische Sammelklage.
Die Konsumenten behaupten in ihrer Klageschrift, dass sich die Software nicht vom Computer entfernen lasse, ohne dass dieser Schaden nehme. Außerdem fordern sie Sony BMG auf, künftig keine CDs mehr zu verkaufen, die mit dem umstrittenen Kopierschutz ausgestattet sind und wollen Schadensersatz.via: musikwoche

Update 2: Nun schaltet sich auch noch Micrsoft ein:
Gegenüber dem Online-News-Magazin eWeek.com erklärte ein Microsoft-Sprecher, dass Redmond sich um die Sicherheit seiner Anwender sorge und daher überlege, wie das Unternehmen gegen die DRM-Software vorgeht, die Sony BMG auf ihren Musik-CDs verwendet. Noch sei keine Entscheidung darüber gefallen, wie und ob Microsoft reagieren werde. via: Golem

1 KOMMENTAR

  1. Ich erinnere mich noch an das Gezeter und Gejammer über Microsoft, als es um das Aktivieren von XP-Produkten ging. Im Vergleich zu Sony-BMGs Methoden erscheinen mir Microsofts nun richtig sympathisch. Wenigstens braucht man sich nicht mit dem Support in Verbindung zu setzen, wenn man ein Microsoft-Produkt deinstallieren möchte…

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