Die Studie der NPD Group nimmt ja dürben in den USA seltsame Ausmaße an. Scheinbar übernehmen diverse Online-Magazine die Ergebnisse und überschlagen sich förmlich mit Superlativen: “Congratulations iPodders, you’ve saved the recording industry.”(webpronews.com)
“ITunes More Popular Than Peer-to-Peer”(PCWorld.com)


Brad Hill vom Digital Music Weblog hat die NPD Group in dieser Sache einfach mal angeschrieben. Auf die Frage, warum eDonkey und Bittorrent nicht berücksichtigt wurden, gibt es folgende Antwort:
On BitTorrent, users share not only music, but also movies, games, and other files. NPD only tracks music files.
Interessant. Das trifft aber doch wohl für jedes P2P-Programm zu, oder irre ich mich da?
Sollte ich Brad Hill richtig verstanden haben, hat der Vertreter der NPD-Group in Bezug auf die Erhebungsmethode sinngemäß folgendes gesagt: mehrere gleichzeitige Downloads bei einem Client oder Netzwerk (ein “single use”, also z.B mehrere komplette Alben) zählten genauso viel wie ein einzelner gekaufter Track.

Sehr lustig zu beobachten, das Ganze. Das diese Studie völlig ohne Aussage ist, sei dahingestellt. Aber die unreflektierte Übernahme der Ergebnisse macht mich doch stutzig.

1 KOMMENTAR

  1. Es gibt doch diese etwas teureren Taschenrechner bei denen man das Ergebnis vorgeben kann, den Weg dorthin berechnet dann der Rechner.
    So war das hier wohl auch: Ergebnis = “iTunes besser als P2P”, den Rest hat die NDP Group erledigt.

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