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The Wave Pictures. Fluffig wie immer *grins*

Ich liebe die Wave Pictures. Viele werden meine Begeisterung für diese Band nicht ganz nachvollziehen können, aber ich liebe diesen spitzbübischen Charme und diese unaufgeregten kleinen Songs. Das Lustige: ich weiß absolut nicht warum. Die Musik, die ich am ehesten als schrammeligen Indie-Pop bezeichnen würde, ist eigentlich ziemlich unspektakulär, die Produktion der Alben ist eher dürftig. Aber dennoch.

Anfang Mai erschien auf Moshi Moshi ihr neues Werk “Beer in the Breakers”. Ein knalliges rotes Cover mit einem weißen und einem schwarzen Fisch. Musikalisch die altbekannte Schiene: schrammeliger Indie-Pop mit Bluesanleihen, durch die Besetzung Schlagzeug, Bass und Gitarre sehr reduziert in den Mitteln. Darüber der immer augenzwinkernde Gesang von David Tattersall. Neu diesmal: die Vorliebe der Band für eher ruhigere Stücke. Die nehmen im Laufe des Albums leider ein wenig die Luft raus und bremsen den Enthusiasmus, mit der die drei in die Platte starten.

Ich wiederhole mich: ich liebe die Wave Pictures. So ein kleines, unscheinbares Album mit fluffigen Songs ist mir tausendmal lieber als so überproduzierte Kram wie … ähm … Glasvegas. Oder Muse. Allerdings fehlt der neuen Platte ein wenig so ein kleiner Hit wie “Just Like A Drummer” oder “Strange Fruit For David”. Deswegen empfehle ich Neueinsteigern das 2008er “Instant Coffee Baby”.

Ihr könnt euch Songs der Wave Pictures bei Grooveshark oder bei Simfy anhören. Leider noch nicht das aktuelle Werk, aber als Einstieg reichen wie gesagt die alten Sachen.

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