Ein Duo aus Austin in Texas (mal wieder!) rotzt ein Album hin, das trotz aller Ruppigkeit doch einen gewissen Spürsinn für gute Melodien aufweist. Am ehesten würde ich die Musik als kantigen Bluesrock mit Punkattitüde bezeichnen. Allerdings reicht hier ein Durchlauf nicht wirklich, denn trotz der simplen Struktur der Songs brauchen diese ein wenig Zeit, um sich zu entfalten (ja ja, ich hatte gesagt, der erste Eindruck zählt, aber man sollte immer flexibel bleiben :-)). Denn Kevin McKeown und Eric Owen schaffen es, genügend Feinheiten und Abwechlsung einzubauen. Anfangs hatte ich schon einen Veriss im Kopf, so von wegen Musik, die nur mit ein paar Bier und an der Theke funktioniert, aber nach dem zweiten Durchlauf muss ich sagen, das es eben doch manchmal anders ist, als man nach dem ersten Eindruck denkt. Black Pistol Fire haben auf jeden Fall Chancen, sich bei mir dauerhaft zu etablieren.

Danke an Lars für diesen Tipp!

Albumstream: Black Pistol Fire – “Black Pistol Fire”

Tipp-Kritik? Ich frage euch: habt ihr Tipps für mich? Gitarrenmusik, Dubstep für Einsteiger, origineller Death oder Black Metal oder Clicks’n’Cuts? Das Format ist dabei völlig egal. Single, EP oder Album? Kein Problem! Das hier ist eine sofortige Kurzkritik zu einem eurer Tipps, direkt nach dem ersten Durchlauf.

6 KOMMENTARE

  1. omg, ich fühle mich geehrt. vielen, vielen dank für die netten worte nico. wir (julian und ich) sind ein gaaanz kleines blog und freuen uns riesig über die erwähnung 🙂

    btw.: die jungs arbeiten aktuell an ihrer zweiten platte. habe erst vor zwei tagen mit jemanden von riflebirdrecords geschrieben. die sind total nett und schicken mir jetzt das debüt aus kanada rüber. das gibt es ja hier leider nicht zu beziehen.

    viele liebe grüße,
    lars

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