Wenn so ein Bohei um das Debüt eine Künstlers gemacht wird, dann ist meistens Vorsicht geboten. Vor knapp 18 Monaten erschien seine Debütsingle, 2010 verbrachte er hauptsächlich komponierend, haute noch das (zugegebenermaßen fantastische) Feist-Cover “Limit To Your Love” raus und besuchte wohl eher selten die Dubstep-Clubs, aus denen er gekommen war. Denn nach seiner CMYK-EP klingen die Songs auf seinem Debüt nicht mehr. Viel eher nach Soul, R’n’B, Pop und Clicks’n’Cuts. Das erinnert mitunter an Jamie Lidell. Der Londoner wird 2011 auf jeden Fall öfter auftauchen, da bin ich mir sicher. Ob ich das jetzt wiklich gut finde, kann ich nach dem ersten Durchhören nicht beurteilen, aber zum Glück kann ich mir das Album ja so oft anhören, wie ich will.

Albumstream: James Blake – “James Blake”

2 KOMMENTARE

  1. Clicks´n´Cuts ist tatsächlich das Zauberwort. Ich war auch bei den Vrschusslorbeeren total gespannt, was bei James Blake wirklich rauskommt und muss sagen, dass ich etwas enttäuscht bin. Verstehe den ganzen Hype nicht so richtig. Zünden will das Werk bei mir gar nicht. Es wabert so vor sich hin und passieren tut irgendwie nichts. Ich habe den Eindruck, das Album weiss nicht genau, was es eigentlich sein will.
    Aber vielleicht braucht es tatsächlich ein wenig mehr Zeit und ein paar weitere Hördurchgänge, aber ich habe starke Zweifel, dass es mich noch packt.

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