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Gesehen: Maximo Park, Blood Red Shoes und The Films (sally*sounds 09)

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Auf meiner Eintrittskarte standen zwar die Arena als Aufführungsort und die Friendly Fires als Vorband, aber wahrscheinlich hat die Nachfrage nicht für die große Halle gereicht. Aber ist nur eine Vermutung. Zwischen meinem Geburtstag und gestern abend ist das Konzert von Maximo Park auf jeden Fall in die kleinere Columbiahalle verlegt worden. Und erst Samstagabend merkte ich, das ich auf ein kleines Festival gehen würde. Dort spielten dann nicht mehr die Friendly Fires, sondern The Films und die Blood Red Shoes im Vorprogramm. Irgend etwas gab es bei Unclesallys auch zu feiern, aber der genaue Grund entzog sich meiner Kenntnis (150. Ausgabe?).

The Films waren recht unterhaltsam, konnten mich allerdings nie richtig in den Bann ziehen. Ganz im Gegensatz zu den Blood Red Shoes. Schon erstaunlich, was die beiden nur mit Gitarre und Schlagzeug und ihren beiden Stimmen da an Energie auf die Bühne bringen. Der Kalorienbedarf von Steven Ansell muss in Richtung Hochleistungssportler gehen. Sehr beeindruckend. Neben dieser Rampensau wirkte seine Mitstreiterin Laura-Mary Carter etwas blass. Die beiden spielten eine Menge neue Songs, die durchaus überzeugen konnten. Aber auch die Hits ihres Debüts wie “Say Something, Say Anything” oder auch “I Wish I Was Someone Better” haben nicht gefehlt. Überzeugender Auftritt.

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Nach einer ca. halbstündigen Umbaupause betraten dann Maximo Park die Bühne. Wer die Band schon einmal live gesehen hat, der kann sich vorstellen, was mich erwartete. Eine solide Band bestehend aus Schlagzeug, Bass und Gitarre bildet das Rückgrat für Frontmann und Entertainer Paul Smith und seinen fast ebenso ekstatischen Partner an den Keyboards, Lukas Wooller. Wäre dieser nicht an sein Instrument gebunden, er würde Smith in Sachen Energielevel und Unterhaltungswert bestimmt das eine oder andere Mal die Show stehlen. So aber durfte sich Smith austoben. Ganz in Schwarz, mit einem Hut, großen Gesten und überraschend sauberem Gesang hatte er das Publikum von der ersten Minute in der Hand. Wenig überraschend waren es gerade die Gassenhauer vom ersten Album, “The Coast Is Always Changing” und natürlich “Apply Some Pressure”, die die Menge so richtig zum Kochen brachten.

Aber auch die neuen Songs fügten sich sehr gut in das Set ein und wurden begeistert aufgenommen. Ich habe eigentlich keinen für mich wichtigen Song vermisst. Von den beiden bereits genannten über “Girls Who Play Guitars”, “Karaoke Plays”, “The Kids Are Sick Again” und “Our Velocity”. Sogar das fantastische “Acrobat” vom Debüt war Teil des drei Songs umfassenden Zugabenteils.

Für mich ein rundherum gelungener Abend. The Films ok, die Blood Red Shoes sehr überzeugend und Maximo Park mitreißend. Was will man mehr?

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Tourdaten:

26. Oktober 2009: Stuttgart – Longhorn
27. Oktober 2009: München – Tonhalle
28. Oktober 2009: Frankfurt – Jahrhunderthalle