beetFreeQ findet das neue Album “Kiss Each Other Clean” ja gelinde gesagt nicht so toll. “Weniger ist aber vor allem bei Sam Beam doch einfach mal mehr und hier hat er sich einfach zu viel aufgeladen.” Ich bin da als Nicht-Fan völlig unbelastet und kann mir die neue Platte ohne Erwartungen anhören. Deswegen bin ich auch ziemlich angetan, wenngleich es natürlich ein paar sehr abgegriffene Funkstandards, Seventies-Riffs und eindeutig zuviel Saxofon enthält. Trotzdem sind Sam Beam hier ein paar wirklich großartige Songs gelungen, allen voran die beiden Eckpfeiler “Walking Far From Home” und “Rabbit Will Run”.

Beam ist gerade auf Promotour, und so verwundert es wenig, das er fast täglich in den diversen, von mir abonnierten Feeds auftaucht. Hier eine kleine Auswahl.

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Zuerst einmal die tolle Performance von “Tree By The River”für die allseits bekannte Blogotheque und derenTake Away Shows:

Iron and Wine | Tree by the river | A Take Away Show from La Blogotheque on Vimeo.

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Dann war er zu Gast bei der Reihe Tiny Desk Concerts des National Public Radios. Die gesamte, vier Songs umfassende Performace könnt ihr euch auf der NPR-Seite als Video anschauen oder auch hier als MP3 herunterladen.

Iron & Wine: Tiny Desk Concert

Tracklist:
“Half Moon”
“Big Burned Hand”
“Tree By The River”
“Naked As We Came”

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Und wer immer noch nicht genug von Sam Beam hat: hier gibt es ein Interview.

3 KOMMENTARE

  1. Als reine Akustik-Scheibe hätte das Album bei mir sicher um einiges besser abgeschnitten, denn vom Songwriting her sind da wirklich ein paar schöne Sachen dazwischen. Aber ich komme einfach nicht mit der Instrumentierung und den stilistischen Einwürfen klar, denn die wirken auf mich einfach deplatziert und unbeholfen klischeehaft. Da geht selbst der schönste Song flöten, erst recht wenn man sich als Fan an seinen ursprünglichen Stil gewöhnt hat. Aber zum Glück ist das ja alles Geschmackssache und generell scheint Sam Beam mit seiner neuen Scheibe ja sehr gut anzukommen.

  2. @beetFreeQ: Du hast schon recht, in gewisser Weise hat sich Beam hier und da ein wenig im Sound bzw. der Instrumentierung vergriffen. Das Soundgewand von “The Shepherd’s Dog” hätte den Songs mit Sicherheit eine ganz andere Atmosphäre verliehen.

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