31knots05. September 2008
Polyvinyl (Cargo Records)

Ich weiß gar nicht, wo ich hier anfangen soll. Denn einerseites gibt es für mich überhaupt keine Referenzpunkte, um die Musik von 31 Knots zu beschreiben, andererseits unheimlich viele Musikstile, bei denen sie sich bedienen. Alles beginnt mit den Handclaps von “Baby Of Riots”, welches dann nahtlos in den Indie-Rocker “Certificate” übergeht, in dem die Handclaps wieder auftauchen. Der Bass sorgt für eine aufgeregte, fast bedrohliche Athmosphäre. Dann folgt mit “The Breaks” (MP3 unten) auch schon das Highlight der Platte. Mit seinen verschrobenen Synthi- und Drumpattern, die wunderbar mit der Gesangslinie harmonieren ist dieser Song ein wunderbares Beispiel dafür, wie viele Songs auf diesem Album funktionieren. Unheimlich viele Ideen, Sounds und Einflüße werden in einen Topf geschmissen, um am Ende etwas großartiges Neues zu schaffen.

Irgendwie erinnern mich 31Knots mit ihren oft atemberaubenden Wendungen und mmer wieder aufflackernden großen Melodien ein wenig an die wunderbare Meligrove Band (Apropos: was machen die eigentlich gerade? Gibt’s die noch?)

Gewiss ist “Worried Well” nicht einfach zu genießen, dafür ist die Platte einfach ein wenig zu sperrig. Aber wer der Band ein paar Durchläufe schenkt und mit Abwechslung und Stilbrüchen kein Problem hat, der sollte unbedingt ein Ohr riskieren.

Highlights: “The Breaks”, “Something Up Here This Way Comes”, “Take Away The Landscape”

[xrr rating=7/10 imageset=tiny_star label=”Wertung:”]

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31Knots – “The Break”

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31Knots - Worried Well

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