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Kritik: Tunng – “…And Then We Saw Land”

26. März 2010
Pias UK / Full Time Hobby

[xrr rating=8.5/10 imageset=tiny_star label=”Wertung:”]

Die Folktronica-Band kehrt auf ihrem vierten Album mit etwas mehr Folk, einer Prise Mainstream und ohne Gründungsmitglied Sam Genders zurück. Dieser verließ die Band im Guten, die darauf enger zusammenrückte und vielleicht erst dadurch zu einer richtigen Familie wurde, in der alle Mitglieder nahezu gleichberechtigt sind. Das macht sich auch im neuen Sound bemerkbar, der jetzt organischer und natürlicher klingt und die ehemals starken elektronischen Elemente stark zurückfährt. Es gibt mehr E-Gitarre, einen richtigen Drummer und vielstimmige Chöre. Hinzu kommt die in einigen Songs ins Rampenlicht gerückte Stimme von Becky Jacobs.

“…And Then We Saw Land” beginnt grandios. Das eröffnende “Hustle” ist mit seiner kleinen Melodie, dem Banjo, der Percussion und der fast beiläufigen Gesangslinie einer der besten Songs des Jahres bisher. Das folgende “It Breaks” legt sofort nach und fegt alle düsteren Gedanken fort.

Natürlich gibt es auch auf diesem Album ein paar elektronische Spielereien wie zum Beispiel in “Sashimi” oder in “By Dusk They Were In The City”, aber eben auch fast reinrassige Folksongs wie das bittersüße “With Whiskey”. Fast jeder der 11 Songs entpuppt sich spätestens beim dritten Durchhören als Herzerwärmer und guter Freund. Oder um es kurz zu machen: “…And Then We Saw Land” ist ein verdammt gutes Album geworden.

Highlights: “Hustle”, “It Breaks”, “Wuth Whiskey”

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Tunng – “Don’t Look Down Or Back”

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