The Wave Pictures – “Sweetheart EP”
3. September 2010, Moshi Moshi
[xrr rating=7/10 imageset=tiny_star label=”Wertung:”]

Ich mag den Witz und den Esprit dieser drei Jungs ja schon seit ihrem 2008er Werk “Instant Coffe Baby”. Diese EP ist allerdings zumindest in Deutschland eine etwas seltsame Veröffentlichung, da alle 6 Songs auch auf dem wohl ursprünglich nur auf LP erschienenem Album “Susan Rode The Cyclone” enthalten sind. Natürlich sind die Songs deswegen nicht schlecht, ganz im Gegenteil. Unterhaltsam, witzig und charmant spielen sich die Wave Pictures durch ihre Alltagsbeobachtungen, wie immer mit einem Augenzwinkern und musikalisch schlicht, aber auf den Punkt. Ich würde euch allerdings zum Kauf des kompletten Albums raten, sei es auf CD oder als MP3-Download, denn dort bekommt ihr für weniger Geld (MP3s) bzw. 2 Euro mehr (CD) 5 Songs mehr.

3 Anspieltipps: “Sweethearts”, “Kitten”, “Cinnamon Baby”

“Susan Rode The Cyclone” bei Amazon

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Casiokids – “Topp Stemning Pa Lokal Bar”
27. August 2010, Moshi Moshi
[xrr rating=6/10 imageset=tiny_star label=”Wertung:”]

Es kommt in meinem Musikkosmos eher selten vor, das ich kein Wort von dem verstehe, was gesungen wird. Ok, Sigur Ros jetzt mal ausgenommen. Für mich hat es also immer etwas exotisches, wenn da auf einer mir völlig unverständlichen Sprache gesungen wird. Die Casiokids stammen aus Norwgen und spielen auf alten analogen und trashigen Keyboards ihre ganz eigene Vorstellung von Popmusik. Irgendwo zwischen den Ankerpunkten New Wave und Space-Disco. Das hat Charme und macht durchaus Spaß. Mich erinnert das zwar teilweise etwas zu sehr an Dr. Snuggles und einige House-Beats bereiten mir eher Sorgen als gute Laune, aber im Großen und Ganzen: gelungen!

3 Anspieltipps: “Grønt lys i alle ledd”, “Min siste dag”, “Verdens største land”

“Topp Stemning Pa Lokal Bar” bei Amazon

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Magic Kids – “Memphis”
20. August 2010, Matador/Beggars Group
[xrr rating=7.5/10 imageset=tiny_star label=”Wertung:”]

Seltsam, bei dem Cover, den Bandfotos und dem Gesamteindruck hätte ich die Band ganz klar in die Indie- / Garage-Ecke gestellt. Umso verwunderter war ich ob der breitwandigen Popklänge, die mir da entgegenschlugen. Inspiriert von den Sechzigern perlt das Musikverständnis von Brian Wilson oder auch E.L.O. aus den einzelnen Songs. Die 11 Stücke kommen in knapp 30 Minuten Gesamtlänge schnell auf den Punkt und klingen nach Sonne, Strand, guter Laune und unbekümmerter Kindheit. Wenig tiefgründig, aber so was von unterhaltsam.

3 Anspieltipps: “Candy”, “Phone”, “Hey Boy”

“Memphis” bei Amazon

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