meemix

MeeMix. Eine neuer Streaming-Dienst, der angetreten ist, um Pandora und Last.fm das Fürchten zu lehren. Denn der Internet-Radioservice aus Tel Aviv mischt die sehr unterschiedlichen Vorgehensweisen der beiden Radioanbieter. Zur Erinnerung: Pandora empfiehlt neue Songs auf Basis von Analyse der Musik, Last.fm auf Basis von Geschmack der Nutzer.

Like Pandora, MeeMix breaks down each song, artist and user down to an elemental level. Then its recommendation engine analyzes the combination of a user’s profile, music selection and behavior to create a customized radio station. (Techcrunch)

Momentan befindet sich MeeMix in der Betaphase. Um den Dienst in diesem frühen Stadium nutzen zu können, braucht man eine Einladung. Ich habe eine der 1000 Einladungen von Techcrunch genutzt, und nach knapp 2 Wochen Wartezeit konnte ich nun einen ersten Blick auf das Angebot werfen. Die Oberfläche ist schlicht aber verspielt und lenkt mich nicht vom Wesentlichen ab: Musik. Mein Profil ist schnell eingerichtet und die erste Radiostation auch. Einfach einen Künstler oder einen Song eingeben und warten. Und warten. Und weiter warten. Mitunter wartet man schon einige Minuten, bis einem der nächste Song präsentiert wird. Naja, Beta halt.

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Die ersten drei Empfehlungen basierend auf “The National” waren in folgendem “Kris Kraft” von Pavement, “Meth Of A Rockette’s Kick” von Mercury Rev und “Muddy Water” von Nick Cave & The Bad Seeds. Nicht schlecht, aber das geht bestimmt besser. Angeblich soll das Empfehlungssystem auf Songbasis bessere Ergebnisse liefern. Dann halt Radioheads “Exit Music (For A Film)”. Die ersten drei Treffer bei dieser Variante “No Surprises” von Radiohead (mutig), “The Everlasting” der Manic Street Preachers und “Stardust” von Manswe@r (??). Die erste Variante gefiel mir besser. Nun ja, Beta halt.

Etwas zufriedener war ich dann gestimmt, als auf einmal Carter USM mit “Suppose You Gave A Funeral…” auf der Maximo Park-Station liefen. Sehr schön. Was das Testen allerdings momentan fast unmöglich macht: alle Songs leiern, und zwar schlimmer als so manche alte Tonbandkassette. Unglaublich, ich dachte die Zeiten wären vorbei. Klar, digitale Aussetzer ist man ja bei Streaming-Angeboten gewohnt, aber ganz schlimmes Rumgeeiere? Furchtbar. Ich werde den Test später fortführen, denn so kann ich das nicht objektiv beurteilen. Dann gibt es auch mehr Infos zur Community und zum Geschäftsmodell.

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1 KOMMENTAR

  1. Leider kann ich das noch nicht, obwohl das scheinbar vorgesehen ist. Momentan steht da “You have 0 invitations left.”

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