innoDas mit der modernen Technik, deren Möglichkeiten und den Rechteinhabern ist schon immer so eine Sache. Ich stelle mir vor, wie cool es ist, ein Abonnent des XM Satellitenradios zu sein. Monatlich ca. 170 verschiedene Kanäle mit ungefähr 160.000 verschiedenen Titeln. Und die kann ich mir alle schön unterwegs auf dem Weg zur Arbeit anhören. Wenn mir nämlich etwas gefällt, dann schneide ich das mit meinem Inno (so heißt das abgebildete Gerät) einfach mit. Danach kann ich das natürlich standesgemäß in Playlisten verwalten. Dadurch besitzte ich sozusagen eine Menge Songs für unterwegs. Für lau. Ist doch cool. Das will ich auch.

Auf der anderen Seite steht natürlich die Musikindustrie. Die findet nämlich, das dieses Vorgehen eine Verletzung von Copyrights darstellt. Die Nutzer würden die auf XM mitgeschnittenen Songs nicht mehr käuflich erwerben, und das stellt natürlich einen Verlust dar. Da könnte was dran sein.

Die Plattenlabels wollen die Praxis stoppen und fordern zudem 150.000 US-Dollar für jedes Musikstück, das sich XM-Kunden auf ihr Inno geladen haben. Insgesamt zählt das Satellitenradio 6,5 Millionen Abonnenten und bietet auf seinen 170 Kanälen jeden Monat etwa 160.000 unterschiedliche Lieder an. Die Musikindustrie sieht ihre Ansprüche durch einen Slogan wie “It’s not a pod, it’s the mothership” für ein Gerät namens Samsung Helix, das XM demnächst verkaufen will, bestätigt.hometapingXM behauptet im Gegenzug, die Industrie würde Innovationen unterdrücken und den Konsumenten das Recht verweigern, Musikstücke für ihren persönlichen Bedarf mitzuschneiden. Erinnert mich alles irgendwie an den Slogan der britischen Musikindustrie aus den Achtzigern. Aber haben die Plattenlabel mit ihrer Forderung nach Schadensersatz recht? Oder dürfen die Nutzer des Inno einfach wild mitschneiden und Geld sparen?

via heise

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