“Die Nummer Eins im weltweiten Handy-Geschäft Nokia verspricht Käufern neuer Handys, die mit der Bezeichnung “Comes With Music” versehen sein müssen, ein Jahr lang kostenlosen Zugriff auf “Millionen von Musiktiteln” aus dem Repertoire von Universal Music, dem Umsatz nach größtes Musik-Label der Welt.” (Heise)

“Dieses [“Nokia Comes With Music”] sieht vor, dass Kunden beim Kauf eines Nokia-Gerätes ein Jahr lang unbegrenzten Zugriff auf Millionen von Musiktiteln haben und die auf das Endgerät geladenen Stücke auch nach Ablauf der Frist weiternutzen dürfen.” (Computerwoche)

Wow, das klingt ja echt verlockend. Fast zu schön, um wahr zu sein. Und genau das ist es auch. Denn behalten darf man die Musik zwar auch nach dem einen Jahr, allerdings darf man diese weder auf einen anderen mobilen Player übertragen noch auf eine CD brennen.

“As expected, the tracks themselves will be wrapped in DRM, though the Journal notes that users “won’t be able to make multiple copies,” though they can transfers tracks between the device and a PC. But the experience excludes the transfer of songs to portable music players like the iPod, and prohibits the burning of songs to CD-Rs or the sharing of content with friends – all freedoms allowed by MP3s.” (Digital Music News)

Ist das das erste Zeichen der von Universal angekündigten Total Music-Kampagne? Zeigen Nokia und der Musikmajor hier eine mögliche Zukunft auf? Ich kaufe also ein mobiles Endgerät und erhalte damit unbegrenzten Zugriff auf den kompletten Katalog der beteiligten Plattenlabels?

Das klingt erstmal nicht schlecht. Andererseits bin ich aber als Musikhörer an mein Nokia-Telefon (oder einem anderen Gerät) und meinen PC gebunden. Wie wäre es denn, gleich Nägel mit Köpfen zu machen? Zum Beispiel mit einer Kulturflatrate?

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