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Qtrax: ein kurzer Blick

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Ich konnte ja nicht wiederstehen. Ich musste mir dieses Ding namens Qtrax einfach mal anschauen. Also schnell auf die Seite, die Software heruntergeladen und installiert.

Und dann die erste Ernüchterung. Das die Software auf Songbird basiert, das wußte ich, aber das man sogar zu faul ist, die Start-Grafik auszutauschen, das ist selbst für eine Betaversion verdammt peinlich.

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Nachdem ich mir aus Scherz als Sprache das ominöse “German (1996)” (hat man 1996 ein bestimmtes, mir unbekanntes deutsch gesprochen?) musste ich die Software gleich noch einmal starten und auf englisch wechseln. Nun ja, Beta. Mit einer extrem langsamen Verbindung die Registrierungsseite geladen und mich als Hans Wurst eingetragen. Dann ist auch schon Schluß. Denn mehr als Songbird kann Qtrax momentan auch nicht. Also die lokale Musik abspielen und frei verfügbare MP3-Dateien anhören und herunterladen. Die bei Qtrax gelisteten über 9 Millionen Songs kann man sich weder anhören geschweige denn laden. “Downloads coming soon!”

Qtrax CEO Allan Klepfisz zur Lage:

“We are not idiots,” he said.”We wouldn’t have launched the service in front of the whole music industry unless we had secured its backing. We feel we have been unfairly crucified because a competitor tried to damage us. Everyone is very upset.” […] “We do have industry agreements including the major labels. Even today we are working on more deals,” Mr Klepfisz said. He added that although “ink hadn’t dried” on some of the deals, Qtrax still planned to deliver on its promises “within months.” (Listening Post)

Ok, innerhalb der nächsten Monate. Dann sollen die Verträge mit den 4 Majors unterzeichnet sein und die Benutzer bekommen ihre Aktivierungsmail. Bis dahin könnt ihr euch mit Qtrax eine verdammt instabile und mit Werbung versehene Version des Songbird installieren. Klingt uninteressant? Ist es auch! Ab in den Papierkorb.