Interessanter Artikel in der TAZ: Alles Populäre ist falsch

Es ist nicht so, dass der Musik insgesamt das Geld fehlt. Wer sich hinreichend abhebt, langfristig nachlegen kann und die Mittel aufbringt, um die Ignoranzschwelle zu überwinden, hat ein interessantes und reich belohntes Berufsleben vor sich. Alle anderen haben eigentlich keine Chance, jemals gehört zu werden. Ihre Arbeit geht im Rauschen des Netzes unter. Parallele Monokulturen, dominiert von ihren Schöpfern und befeuert von ihren perspektivlosen Nachahmern. Eine Vielfalt der Kategorien auf Kosten der Feinheiten innerhalb der Kategorien.

1 KOMMENTAR

  1. Ich bin mir nicht ganz schlüssig, was ich aus dem Text nun ziehen soll. Die Aussage, dass viele Künstler weiterhin unter dem Aufmerksamkeitsradar bleiben? Oder dass sich Gutes in Zeiten der angenommenen Langweiligkeit (zweifle ich an) besser durchsetzen kann.

    Zu Beginn und in der Mitte des Textes klingt es eher so, als würde nur der Kommerz sich durchsetzen können, nur der Werbeetat (oder die Agentur, die das web2.0 erfolgreich induziert) den Erfolg beeinflussen. Der Long Tail sei somit wieder abgeschnitten. Am Ende meint Stefan, dass sich daneben aber auch das Gute durchsetzen kann. Meint er das nun ohne Marketing? Das wäre ja dann wieder das Versprechen des Long Tail, dass sich Gutes auch “hinten” durchsetzen kann – nur halt nicht im ganz großen Stil.

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