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Kritik: Menomena – “Friend And Foe”

31. August 2007
Cityslang (Universal)

menomenaDas Europadebüt dieses Trios aus Portland ist schon erstaunlich. Für mich klingt dieses Album wie ein Treffen von The Good, The Bad & The Queen und TV on The Radio, in das die drei Jungs hineinplatzen und was von “…etwas mehr Indie-Attitüde” reden. Alle sind einverstanden und legen sofort los. Aber nicht im Sinne von Abrocken, sondern eher entspannt, immer das Wohl des Songs im Blick. Hier werden Texturen geschichtet, Melodiebögen verzerrt und gedehnt, Gesanglinien durch den Raum gejagt und allerlei Instrumente mit viel Hall präsentiert. Wenn man nach knapp 47 Minuten und 12 Songs wieder in die Welt entlassen wird, dann fällt das Eintauchen in die Realität sehr schwer, und mit einem sehr schweren Arm schafft man es zum Glück, noch einmal auf die Play-Taste zu drücken. Großartiges Album!

Wertung: 9 von 10
9 punkte

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Menomena – “Wet And Rusting”

Das komplette Album könnt ihr euch auf der Cityslang-Seite anhören.

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