MIXAHULABABY! // Die Playlist auf Spotify.

Underworld ausschließlich im Netz

Underworld (ja genau die, die mit “Born Slippy” eine der prägnantesten Akkordfolge im Dancebereich komponierten) haben keinen Plattenvertrag mehr. Aber keine Angst, diese Abkehr von der Industrie ist freiwillig. Karl Hyde und Rick Smith vermarkten ihre Musik in Eigenregie und ausschließlich übers Netz.
Hyde und Smith sind nicht die ersten Musiker, die das Internet entdeckt haben. Underworld ist nur der erste wirklich prominente Act, der seine Aktivitäten komplett aus der Sphäre der Plattenindustrie in das der digitalen Selbstvermarktung verlagert hat. Und zwar absichtlich „unter die Schwelle von Aufmerksamkeit, die Plattenfirmen für den Verkauf von CDs brauchen“, wie Hyde sagt.Ich hatte mir im Dezember die zweite Veröffentlichung “Pizza For Eggs” heruntergeladen und war recht angetan. Dirk Peitz von der Sueddeutschen traf sich jetzt mit den beiden Musikern am Flughafen Stansted und redete mit ihnen über ihre Musik.

Die beiden Veröffentlichungen “pizza for eggs” und “lovely broken thing” gibt es übrigens hier: http://www.underworldlive.com